2022

NextGen bei der Nacht der Wissenschaften

28. July 2022By Kerstin StrangfeldIn NextGen6 Minutes0 Comments

Beim NextGen Stand auf der Nacht der Wissenschaften der Hochschule Mittweida konnte man für zwei Minuten Professor oder Professorin sein. Die Challenge war nicht einfach, aber 21 Leute haben sie gemeistert. Die Aufgabe bestand darin, etwas vor der Kamera zwei Minuten lang so zu erklären, wie es eine Professorin oder ein Professor tun würde.

Das Hochschulfest schlechthin

Ein fester Bestandteil der hochschulischen Außenkommunikation ist die Nacht der Wissenschaften der Hochschule Mittweida. Dieses Jahr hat sie zum 12. Mal stattgefunden und ist inzwischen zu einem regionalen und überregionalen Anziehungspunkt geworden. Die Besucher bestehen insbesondere aus jungen Familien, die an diesem besonderen Abend nicht nur zu Gebäuden, Laboren und Hörsälen der Hochschule Mittweida Zugang haben, sondern auch Forschung und Studieninhalte hautnah miterleben können.

Die Studien- und Forschungsinhalte werden aber nicht einfach präsentiert – dazu gibt es den Studieninformationstag, Messen, Fachtagungen und ähnliches – sondern für ein junges Publikum aufbereitet und erlebbar gemacht. Die Nacht der Wissenschaften an der Hochschule Mittweida ist das Fest für die ganze Familie!

Zum ersten Mal mit NextGen

Bei diesem Fest war NextGen zum ersten Mal dabei. Das bedeutete: Brainstorming für einen attraktiven Auftritt! Die Frage lautete, auf was sich NextGen als kleinsten und verständlichen Nenner herunterbrechen lässt.

Ein Ziel von NextGen ist die Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs zur Berufungsfähigkeit, mit anderen Worten: NextGen unterstützt dabei, Professor bzw. Professorin zu werden. Das war unser Ansatzpunkt.

Gemeinsam mit Jens Heinrich und unserer studentischen Hilfskraft Jonathan Odendahl entstand die Idee zu einem humorvollen „professoralen Eignungstest“ vor der Kamera. Angela Freche, Christin Voigt vom International Office und ich dachten uns Erkläraufgaben aus, die wir den Teilnehmenden stellen würden. Professorin Ramona Kusches Vorschlag, einen echten Talar mitsamt Scherpe und Doktorhut aus dem Rektorat auszuleihen, gab der Idee den letzten Schliff.

Auszug aus insgesamt 24 wählbaren Fragen

Der Clou der Inszenierung vor Ort: Die Testkandidat:innen wurden von unserer Studentischen Hilfskraft Alex Prezewowsky und mir vor eine Greenscreen positioniert, so dass sie per technischem Videotrick in verschiedene reale Lehrumgebungen versetzt werden konnten. So entstanden Videoclips, die die „Casting-Teilnehmenden“ in einer ganz realen Situation zu zeigen scheinen. Aufregend für die kleinsten Professor:innen, spaßig für die älteren Semester. Wer seine Zustimmung erteilt hat, kann seinen Auftritt als Professorin oder Professor auf dem NextGen YouTube Kanal bewundern und mit anderen teilen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Nebenan wurde es international

Ebenfalls interaktiv und mit hohem Spaßfaktor präsentierte sich der Studiengang Global Communication in Business and Culture, deren Studiendekanin Professorin Ramona Kusche unsere NextGen Projektleiterin ist. In der ersten Hälfte der Nacht der Wissenschaften konnten vor allem Kinder und Jugendliche durch spannende Spielaufgaben sowie haptisch und geschmacklich erlebbaren Eindrücken aus der ganzen Welt erfahren, was unterschiedliche Kulturen ausmacht. Kristin Ziegner-Llewellin, Lehrperson im Studiengang, sowie die Studentischen Hilfskräfte Alina Ebbecke, Sree Sharan Suresh und Anne Firmenich hatten an Pinboards und einem Spieltisch zahlreiche Aufgaben und Beispiele dazu parat, wie unterschiedlich es auf der Welt zugeht.

Bei einer Reise um die Welt konnten die Kinder und Jugendlichen internationale Sehenswürdigkeiten kennenlernen, Traditionen und Bräuche aus verschiedenen Kulturen sehen sowie Gewürze riechen. Beim Flaggenraten konnten einige Besucher ihr Wissen auf die Probe stellen, wobei so mancher seine Eltern zu überraschen wusste.

Am späteren Abend übernahmen die NextGen Mitglieder Jens Heinrich, Jonathan Odendahl und Ruben Wittrin mit einem spannenden Quiz im Stil von „Wer wird Millionär“. Carolin Steiner ergänzte das Team mit dem Angebot einer Studienberatung.

Obwohl es keine Million, sondern nur die Ehre eines Eintrags in die Bestenliste zu gewinnen gab, motivierte Moderator Jonathan zahlreiche Studierende, Paare, Familien und auch Kinder, eifrig mitzuspielen. Es galt, allgemeine Wissensfragen zu weltweiten Kulturthemen zu beantworten und nach dem Anschauen humorvoller Videos zur unterschiedlichen Interpretation von Gesten in der Welt die richtigen Antworten zu geben. Und wer nach sechs Spielstufen dann beispielsweise noch wusste, als was die Malwinen auch bekannt sind (Falkland-Inseln) hatte den Gewinner-Eintrag sicher.

Wie gut kennen Sie die Deutschen?

So hieß ein weiteres Quiz, das von der Abteilung Internationales Management der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen zur Nacht der Wissenschaften präsentiert wurde. Für den Stand verantwortlich waren Jill Deschner-Warner und ihre Fakultätskollegin Valeria Winkler, die unsere Gäste mit Hilfe eines Online Quizzes befragten, welche Lieblingshobbys, welches Lieblingsessen, und welche Lieblingshaustiere die Deutschen haben oder welches Getränk sie am meisten konsumieren. Die Getränkefrage überraschte indes am meisten und führte zu regen Diskussionen vor Ort. Insgesamt nahmen über 100 Gäste am Quiz teil, das mit der Software Kahoot! erstellt wurde.

Da beide Kolleginnen als ausländische Mitarbeiter an der HSMW tätig sind, arbeiten sie eng mit internationalen Studierenden zusammen und betonen, wie wichtig es ist, auf kulturelle Unterschiede aufmerksam zu machen. Im von ihnen entwickelten Kurs “Interkulturelle Kompetenz für Deutschland” helfen sie ausländischen Studierenden, sich in bestimmten Bereichen der deutschen Kultur zurechtzufinden, damit diese ihr Studium erfolgreicher gestalten können.

Beim Schreiben des Blog Beitrages wurde ich freundlicherweise inhaltlich unterstützt von: Jens Heinrich, Kristin Ziegner-Llewellin und Jill Deschner-Warner.