Über mich,

Sven Becker

Mein Werdegang begann 2010 an der HS Mittweida im Studiengang Biotechnologie und Bioinformatik. Hier entstand der erste Kontakt mit Inhalten aus der Allgemeinen Forensik durch ein gesondertes Modul, und ein spannender Weg nahm seinen Lauf.
Mit Schwerpunkt im Bereich der forensischen Rekonstruktion von Gesichtern und Tatorten im Rahmen der Masterarbeit war mit dem Masterabschluss der akademische Weg zur persönlichen Weiterentwicklung geebnet. Als Teil einer forensischen Forschungsgruppe konnte gelerntes Wissen vertieft und weiterentwickelt werden.
Nach vielen Überlegungen, Ideen für den analogen und digitalen Papierkorb, war auch endlich ein zufriedenstellendes Promotionsthema geboren und ein Betreuer gefunden. Mit Rückblick auf die ersten Schritte im Studienleben war viel Stolpern und Stürzen dabei, aller Anfang war schwer. Ab einem gewissen Zeitpunkt lernte man jedoch aufrecht zu laufen und seinen Weg zu gehen.

Meine Beiträge im Notizblog

Was werden die Studierenden von mir haben?

Als begeisterter Anwender neuer Techniken der Digitalisierung für die Allgemeine Forensik, vom 3D-Modell der Tatwaffe bis zur komplexen Tathergangssimulation, sollen Studierende die Möglichkeit erhalten, ein breites Spektrum von State of the Art Methoden kennenzulernen. Neben einem anwendungsorientierten Lernen soll ein Bestreben der Studierenden erfolgen, sich selbst weiterzubilden und kennengelerntes im Rahmen von studentischen Forschungsprojekten weiter zu entwickeln. Die Lehre soll praxisnah gestaltet werden, um den Studierenden einen optimalen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

Zielführend ist die Vermittlung von Grundlagenwissen mit dem Praxisbezug zu Forschungsprojekten, Fallarbeit und Kooperationen zu Ermittlungsbehörden.

Warum geht das nur an der Hochschule Mittweida?

Die Hochschule Mittweida zeichnet sich durch ein exzellentes Portfolio an Dozenten und Equipment aus, welche eine tiefgründige praxisnahe Lehre ermöglichen. Ein zentraler Campus und interne Vernetzungen bieten jungen Wissenschaftlern eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich zu entwickeln und zu prägen.
Überschaubare Forschungsgruppen bieten die Möglichkeit sich gezielt zu entfalten und einen Beitrag mit eigenen Forschungen für Kollegen und Studierende zu leisten.

Meine Agenda

Eine der größten Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, ist das laufende Promotionsvorhaben und die persönliche Weiterentwicklung im Bereich der Didaktik sowie im Aufbau eines Forschungsnetzwerkes. Neben diesen beruflichen Zielen steht eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit mit Kollegen und Studierenden im Vordergrund.

Mentor

PROF. DR. RER. NAT. DIRK LABUDDE

(Professur)

(Text Kurz Vita)

Ein Zitat-Satz der Mentorin / des Mentors, der die Wünsche und Erwartungen an das Teammitglied beschreibt.

Profilseite Mentor
Becker Sven Quad dark 01 uai

SVEN BECKER

M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Digitale Forensik


+49 3727 58 1786

Haus 8, Raum 8-101

Am Schwanenteich 6b
09648 Mittweida

Beruflicher Weg

Forschung im Forensic Science Investigation Lab im Bereich „Digitalisierung der forensischen Fallarbeit“

Lehre im Bereich der Allgemeinen Forensik mit Schwerpunkt auf Rekonstruktion und Simulation von Tathergängen und Hypothesenbildung

Leitung themenspezifischer Komplexpraktika

Studium und Ausbildung

Thema: Computergestützte Gesichts-Weichteilrekonstruktion mittels Open-Source-Software

Thema: Morphognostische, osteometrische und molekulargenetische Untersuchungen an den unteren Extremitäten, speziell am Femur, von bodengelagertem, historischen Skelettmaterial

Arbeitsschwerpunkte

Terrestrische und luftgestützte Tatortrekonstruktion,
Rekonstruktion und Simulation von Tathergängen unter Einsatz von Menschmodellen

Allgemeine Forensik mit Schwerpunkt auf Rekonstruktion und Simulation von Tathergängen,
Forensische Hypothesenbildung,
Komplexpraktika „Forensische Digitalphotographie und Tatortrekonstruktion“,
Studentische Forschungsgruppen

Publikationen / Scientific Output (Auswahl)

COMBI „Computerbasierte forensische Bewegungsanalyse zur Identifizierung von Personen“ (seit 2021)

Spranger, Michael; Labudde, Dirk, et al. (Hrsg.) (2017): Forensik in der digitalen Welt. Springer-Verlag, 03/ 2017.

Becker et al., Forensische Gesichtsweichteilrekonstruktion in der Anthropologie „Den Toten ein Gesicht geben“, Schild von Steier

Bergmann, Becker, et al., Entwicklung eines Werkzeugs zur automatisierten Berechnung der „Area of Origin“ im Rahmen forensischer Blutmusteranalysen. 99. DGRM_VI-03

Heuschkel et al., Junges Forum für Sammlungs- und Objektforschung. Spurensuche an menschlichem Skelettmaterial.

Woithe, Becker, et al., Herstellung und Detektion von Videos und Bildern mit KI und deren Bezug zu Beweismitteln, Rothenburger Beiträge, Band 105 (ISBN 978-3-938015-84-1), Kriminalistik und Kriminologie in der VUCA-Welt, Teil II – Kriminalität und digitaler Raum, Gefahren für den Rechtsstaat

Bergmann, Becker, et al., Entwicklung einer Datenbank für die Verwaltung und Klassifikation aufgefundener Blutmuster. 98. DGRM_P047

Heuschkel, Becker, et al., NWK  „BoneBase. Ein Informationssystem für anthropologische Untersuchungen von Skeletten.“ NWK Merseburg

Heuschkel, Becker et al., GfA „Anthropology, Anthropology, Osteology and Digitization and Developing a Digital „Bones Library“ for Anthropological Analyses and The Digitization of Cultural Heritage Objects.“ 13th Meeting of the Society of Anthropology (Gesellschaft für Anthropologie, GfA), Georg-August-Universität Göttingen

Jeraufke, Becker, et al., Pipeline zur Aufarbeitung von Knochenfunden – ein anthropologisch-forensischer Exkurs, Jahrestagung DGRM, 17 to 21 September 2019

Becker et al., A Comprehensive Framework for High Resolution Image-based 3D Modeling and Documentation of Crime Scenes and Disaster Sites, International Journal On Advances in Systems and Measurements, v 11 n 1&2 2018